Bodentrampolin kaufen

Das Bodentrampolin ist eine sichere Alternative zum Gartentrampolin und ein Hingucker in jedem Garten. Im Großen und Ganzen gibt das Modell mehr Sicherheit und verfügt über eine flache Bauweise. Zudem wird das Trampolin oft in Gärten benutzt. Wie genau es sich von den anderen Modellen unterscheidet, erfährst du im folgenden Artikel.

Was ist ein Bodentrampolin?

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Trampolin Exit Silhouette

Bei einem Bodentrampolin handelt es sich viel mehr um eine andere Variante des Gartentrampolins. Das Bodentrampolin eignet sich insbesondere für Leute mit hohen Ansprüchen. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Trampolin kann das Bodentrampolin nicht die Sicht im Garten versperren, da es im Boden platziert wird. 

Außerdem werden Sicherheitsnetz und Leiter vergeblich gesucht. Diese sind aber auch nicht notwendig, da keine Gefahr auf Herunterfallen besteht. Bei kleinen Kindern besteht zudem die Möglichkeit ein Sicherheitsnetz nachzurüsten.      

Bodentrampoline liegen nahe am Boden und verringern die Verletzungsgefahr. Dazu wird eine bestimmte Stelle im Garten ausgegraben und das Trampolin eingesetzt. 

Wie funktioniert ein Bodentrampolin?

Das Bodentrampolin funktioniert genauso wie ein Gartentrampolin. Lediglich mit dem Unterschied, dass auf hohe Standbeine verzichtet wird. Dazu musst du im Garten eine Fläche ausgraben, in der das Trampolin platziert werden kann. Der Aufbau ist um einiges aufwendiger als bei anderen Modellen. Darüber hinaus gibt es ovale, rechteckige und runde Ausführungen eines Bodentrampolins.

Besonderheiten bei einem Bodentrampolin

Verglichen mit einem normalen Trampolin gibt es den einen oder anderen Unterschied zu verzeichnen. Vor allem der Aufbau ist mit viel Arbeit verbunden. Diese Besonderheiten besitzt ein Bodentrampolin:

  • liegt knapp über den Boden
  • Modelle ohne Sicherheitsnetz werden kaum bemerkt
  • meist muss ein Loch in den Garten gegraben werden
  • kaum Wartungsarbeiten
  • erhältlich in runder, ovaler und eckiger Form

Vor- und Nachteile beim Bodentrampolin

Bodentrampoline zeichnen sich durch ihre niedrige Höhe aus. Zudem bringen sie für Besitzer einige Vorteile mit. Deswegen im Folgenden eine übersichtliche Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile.

Vorteile

Nachteile

  • benötigt wenig Platz
  • Verletzungsgefahr ist geringer als bei herkömmlichen Trampolinen
  • stabile Bauweise (gut gegen Wind und Wetter)
  • Zubehör wie Sicherheitsnetz und Leiter sind nicht zwingend notwendig
  • wertet den Garten optisch auf
  • der Aufbau eines Bodentrampolins kostet viel Zeit
  • hoher Anschaffungspreis

Aufbau vom Bodentrampolin

Das einzige Problem am Bodentrampolin ist sein Aufbau. Hier musst du zuvor einen Graben ausheben und das Trampolin dort platzieren. Der Bodenaushub ist notwendig, um beim Trampolinspringen nicht auf dem harten Boden zu landen. Insgesamt werden beim Aufbau 3 Schritte notwendig:

Schritt 1: passenden Standort wählen

Anfangs markierst du auf der gewünschten Stelle am Boden einen Kreis, in dem das Trampolin später platziert wird. Als Hilfe eignet sich beispielsweise ein Maßband, welches normalerweise in der Lieferung enthalten ist. Achte bei der Auswahl des Ortes auf Sicherheit. Das Bodentrampolin ist zwar nicht hoch, dennoch können tiefliegende Bäume mit Ästen beim Springen gefährlich werden. Ebenfalls Abstand halten solltest du von Mauern. 

Schritt 2: Boden ausgraben

Danach kommt der schwierige und aufwendige Teil – das Ausgraben des Bodens. Grabe hierzu eine parabelartige Kuhle mit einer maximalen Tiefe von 0,75 m bis 1 m. Zum Ausgraben benötigst du eine Schaufel und deine Hände, um genau Maß zu nehmen.

Schritt 3: Bodentrampolin einsetzen

Im letzten Schritt musst du das Trampolin in die zuvor gegrabene Kuhle positionieren. Je nach Größe und Gewicht kannst du das Trampolin bequem hineinschieben. Bei schwereren Modellen hingegen empfiehlt sich aufgrund des Gewichts eine helfende Hand. Meist reicht aber eine Person aus.

Welche Arten vom Bodentrampolin gibt es?

Das Bodentrampolin lässt sich in 2 Kategorien einordnen:

rechteckiges Bodentrampolin

Vorteile

Nachteile

  • erspart viel Platz
  • robust
  • teuer in der Anschaffung
  • die Sprungkraft ist nicht an jeder Stelle gleich

rundes Bodentrampolin

Vorteile

Nachteile

  • Sprungverhalten ist besser
  • mehr Platz zum Trampolinspringen
  • teuer in der Anschaffung

Anfänglich scheint die Form nicht sonderlich wichtig zu sein. Spätestens bei der Suche nach dem geeigneten Ort im Garten wird die Frage aber aufkommen. Rechteckige Trampoline lassen sich besser an verwinkelten Stellen anpassen. Überlege dir deswegen vor dem Kauf, in welcher Form du das Trampolin am besten nutzen kannst.

Bodentrampolin Garten vs. normales Trampolin

Viele fragen sich, was der genaue Vorteil von einem Bodentrampolin im Gegensatz zu einem herkömmlichen Modell ist. Das Trampolin für den Boden ist schließlich eine spezielle Konstruktion und verfügt weder über ein Stahlgehäuse noch über lange Standbeine. Das Trampolin wird in den Boden des Gartens eingebaut und bringt viele Vorteile mit sich. Ein Bodentrampolin ist im Garten kaum sichtbar. Vor allem Hobbygärtner wissen das zu schätzen. 

Das Trampolin ist ein echter Hingucker in jedem Garten. Das Hindurchzwängen beim Sicherheitsnetz gehört der Vergangenheit an. Auf die Leiter steigen fällt ebenfalls weg. Die Gefahr des Sturzes wird nicht minimiert, die Verletzungsgefahr jedoch schon. Es ist stabil und hält stärkerem Wind stand. Ein Gartentrampolin kann bei starkem Wetter im schlimmsten Fall Umkippen, sofern es nicht richtig gesichert wurde. Das Trampolin im Boden hält jedem Wetter stand.

Worauf beim Kauf eines Bodentrampolins achten?

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Beim Trampolin kaufen spielen viele Faktoren eine Rolle. Anhand der folgenden Aspekte kannst du dich während des Kaufvorganges orientieren.

1) Durchmesser / Größe

Generell gilt: Je größer der Durchmesser des Trampolins, umso mehr Platz hast du zum Trampolinspringen. Der Durchmesser vom Bodentrampolin richtet sich nach der Größe des Gartens. Kalkuliere zur Sicherheit etwas mehr Zentimeter ein, um mögliche Anpassungen problemlos durchführen zu können. Ein durchschnittliches Bodentrampolin bewegt sich bei einem Durchmesser von 300 cm. Dieses bietet genügend Platz, um sich richtig austoben zu können. Beachte aber, dass größere Modelle dementsprechend mehr Aufwand beim Ausgraben bedeuten. Erwachsenen wird ein Durchmesser von mindestens 400 cm empfohlen. Für die Kleinen reichen Modelle ab 180 cm Durchmesser ohne an Spaß einzubüßen.

Die ideale Größe für ein Bodentrampolin beträgt 300 cm. Für Kinder reichen kleinere Modelle.  

2) Belastbarkeit

Das nächste Kaufkriterium befasst sich mit der maximalen Belastbarkeit. Trampoline sollten nur dann genutzt werden, wenn die Angaben zum Maximalgewicht eingehalten werden. Dadurch bleibt die Sicherheit gewährleistet und du musst dir keine Sorgen um Schäden machen. Das Belastungsgewicht kann von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein. Beim Überschreiten des Gewichts besteht die Gefahr beim Springen auf dem Boden aufzukommen. Menschen mit mehr Gewicht sollten auf jeden Fall darauf achten. Der gleiche Fall gilt für die Personenanzahl, die sich gerade auf dem Trampolin befindet. Aus Sicherheitsgründen sollte immer nur eine Person auf dem Bodentrampolin hüpfen. 

3) Witterungsbeständigkeit

Trampoline im Boden eignen sich für die ganzjährige Nutzung – folglich für viele Käufer ein wichtiges Kaufkriterium. Bei normalen Trampolinen hingegen musst du dich spätestens Ende Herbst mit dem Abbau beschäftigen und es winterfest machen. Das Bodentrampolin hingegen kann im Winter, bei Regen und milden Tagen genutzt werden. Hochwertige Modelle musst du nicht im Winter abbauen. 

Verglichen mit einem Gartentrampolin können sie den Wetterverhältnissen besser standhalten. Der Schutzrand wird aus Schaum hergestellt, das Wasser abhält. Zudem verfügen ein paar der Bodentrampoline über ein integriertes Wasserabflusssystem. Wer dem stürmischen Wetter nicht traut, kann während des Aufbaus über zusätzliche Verankerungen nachdenken. Nach wie vor hast du die Möglichkeit das Trampolin abzubauen und in der Garage oder ähnlichem zu verstauen.  

4) Qualität

Qualität hat seinen Preis. Der Spruch trifft perfekt auf das Bodentrampolin zu. Generell wird das Produkt in hochwertiger Ausstattung geliefert, sodass du dich über diesen Punkt keine Gedanken machen musst. Sei aber vorsichtig über sogenannte Schnäppchen aus dem Ausland. Nicht selten tauchen nach einigen Tagen oder Monaten die ersten Probleme auf.

5) Preis

Wenn du ein Bodentrampolin kaufen möchtest, kommst du früher oder später zum Preis. Sei dir im Klaren, dass das Bodentrampolin zu den teuersten Modellen eines Trampolins gehört. Zwischen 200,00 € und 900,00 € bist du gut dabei. Hilfe bieten können dir die Bodentrampolin Bestseller. Lass dir bei der Suche entsprechend Zeit und bespreche die Investition mit deinem Partner oder Freunden. 

6) Trampolin Zubehör

Passendes Zubehör sollte bei keinem Trampolin fehlen. Deswegen achte beim Kauf auf nützliche Helfer wie dem Federspanner. Weiteres Zubehör kannst du in diesem Blogartikel nachlesen. Weitere Kraufkriterien kannst du in diesem Artikel nachschlagen.  

Wie viel kostet ein Bodentrampolin?

bodentrampolin günstigDer Preis bei einem Bodentrampolin hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen Qualität, Verarbeitung, Ausstattung sowie Größe. Dennoch ist festzuhalten, dass Bodentrampoline in der oberen Klasse der Trampoline angesiedelt sind. Für unter 200,00 € wird es schwer ein hochwertiges Modell zu bekommen. 

Wer ein Bodentrampolin kaufen möchte, muss zwischen 200,00 € und 900,00 € rechnen.  Je hochwertiger das Trampolin sein soll, desto teurer.

Natürlich gibt es auch Modelle mit 3.000,00 € oder mehr. Diese haben aber nichts mehr mit Freizeitvertreib zu tun, sondern sind speziell für Wettkämpfe ausgerichtet und entwickelt worden. Wichtig ist Qualität. Orientiere dich an etablierten Herstellern und versuche so viele Infos wie möglich aufzusaugen. Qualitativ hochwertiges Material zeichnet sich durch eine lange Lebensdauer aus. Bodentrampoline sind im Schnitt deutlich teurer aber stabiler, hochwertiger und weniger anfällig gegen Wetter als herkömmliche Modelle.

Bei Bodentrampolinen handelt es sich um die teuersten Trampoline. Wäge vor dem Kauf die Vor- und Nachteile ab und entscheide dann, ob du bereit bist mehrere hundert Euro in die Hand zu nehmen. 

Bodentrampolin kurzbeinig oder langbeinig?

Im Grunde genommen lässt sich aus jedem Trampolin ein Bodentrampolin machen. Bei Bodentrampolinen sind bei der Lieferung bereits kurze Standbeine enthalten. Bei manchen Gartentrampolinen besteht die Möglichkeit kürzere Bein anzubringen. Kurze Standeine haben einen großen Vorteil – du musst weniger ausgraben. Bei langbeinigen Varianten benötigt es natürlich einen tieferen Graben. Außerdem sind kurze Stangen wesentlich stabiler.   

Lässt sich Zubehör nachrüsten?

Wie oben bereits erwähnt ist das durchaus möglich. Generell benötigt ein Bodentrampolin aufgrund seiner geringen Höhe kein Sicherheitsnetz. Sollten kleine Kinder auf dem Trampolin springen, empfiehlt es sich darüber nachzudenken – ist jedoch kein Muss. Bei Bodentrampolinen kannst du auch Sicherheitsnetze sowie Schutzumrandungen und eine Abdeckplane nachrüsten. Das Bodentrampolin wird von vielen Elternteilen bevorzugt. Häufiger Grund ist Sicherheit und Platz.

Fazit

Das Bodentrampolin ist ein Trampolin für den Garten. Dennoch unterscheidet es sich vom herkömmlichen Gartentrampolin. Dazu muss ein Loch im Garten ausgegraben und das Trampolin anschließend darin positioniert werden. Aufgrund der flachen Bauweise können sich Kleinkinder so gut wie kaum verletzen. Manche Modelle verfügen über einen Griff für mehr Halt. Das Bodentrampolin ist auch für diejenigen geeignet, die nicht so viel Platz in ihrem Garten haben. Beachte aber, dass du beim Kauf tief in die Tasche greifen musst. Wer viel Wert auf Sicherheit und Qualität legt, sollte über einen Kauf nachdenken.